Als digital orientierte Agentur hören wir oft: „Den Prototyp haben wir schon mit der Design-Agentur gebaut.“ Die technische Umsetzung soll später folgen — dann entspricht das Live-Produkt selten dem Prototyp.
Typische Gründe:
- Technische Grenzen
- Umsetzungskosten, die andere Kompromisse erzwingen
- Neue Erkenntnisse im Verlauf
- Priorisierung und Zeitdruck
- Fehlende UX-Kapazität im Team
Faktor 1 — Mehrere technische Wege
Ohne Kenntnis der technischen Optionen lässt sich nicht sinnvoll planen. Ohne gemeinsame Basis sind spätere Korrekturen teuer.
Faktor 2 — Top-down-UX und Kosten
Ähnliche UI kann deutlich unterschiedlichen Aufwand haben — nur ein technisches Team gewichtet Aufwand und Nutzen realistisch.
Faktor 3 — Priorisierung
UX-Priorisierung (z. B. Card Sorting) muss mit Scrum und technischen Randbedingungen zusammenlaufen — Security und Performance sind nicht „reine UX“.
Faktor 4 — Iteration
Ohne Designerinnen im Sprint werden Nacharbeiten teuer; UX und Engineering zu trennen verschärft das Problem.
Empfehlung
Workshop mit Technik, Strategie und Gestaltung zu Beginn; anschließend agiler Prozess mit klaren Schnittstellen je Sprint.
UX technisch einordnen
Wir schätzen Designs gegenüber Machbarkeit, Kosten und Betrieb ein.
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